Stadtwerke Bad Kreuznach
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Umwelt schonen und Geld sparen

Nach der Einweihung des Erweiterungsbaus des St. Franziska-Stiftes geht die psychosomatische Fachklinik auch energietechnisch neue Wege: Gemeinsam mit den Kreuznacher Stadtwerken  wurde in 2012 in der Klinik ein Blockheizkraftwerk zur Abdeckung der Grundlast für Heizung, Warmwasser und das klinikeigene Hallenbad installiert. Der gleichzeitig produzierte Strom wird in erster Linie im St. Franziska-Stift selbst verbraucht, Überschüsse werden in das Netz der Stadtwerke eingespeist.
Für die Klinik bedeutet moderne Kraft-Wärme-Kopplung nicht nur eine kostengünstige Energieversorgung, sondern bietet auch bei der Umweltbilanz überzeugende Vorteile. Durch die kombinierte Erzeugung von Wärme und Strom werden ca. 38 % Primärenergie und CO2 eingespart.


Die Kreuznacher Stadtwerke sind für die Planung und Errichtung sowie für den Betrieb des Bloclkheizkraftwerks zuständig. "Das BHKW Projekt ist ein weiterer Bestandteil der Energie-Effizienz-Dienstleistungen der Stadtwerke und ein Schritt in Richtung einer zukunftsorientierten dezentralen Energieerzeugung," stellte Stadtwerke-Geschäftsführer Dietmar Canis fest. Hauptabteilungsleiter Vertrieb Dirk Alsentzer und Abteilungsleiter Andreas Tillig (Contracting) hoffen auf eine Signalwirkung für andere Unternehmenskunden.

Energieeffizienz im St. Marienwörth

Die Kreuznacher Stadtwerke sind zuverlässiger Partner für das moderne Gesundheitszentrum Nahe rund um das Krankenhaus St. Marienwörth.

Bevor der Erweiterungsbau des Krankenhauses fertig gestellt wurde, steuerten drei Kesselanlagen aus dem Jahr 1967 die Wärmeversorgung für das Krankenhausgebäude. Geheizt wurde mit Erdgas und in Spitzenzeiten auch mit Heizöl. Jetzt werden alle Gebäude der Franziskanerbrüder zwischen Wilhelms- und Landfuhrbücke von einer einzigen Heizzentrale effektiver, kostengünstiger und klimafreundlicher versorgt.

Die moderne Anlage mit zwei Niedertemperatur-Heizkesselanlagen hat bereits den Energiverbrauch für Wärme um 2,5 Millionen kWh reduziert. Zusätzlich kommt ein Blockheizkraftwerksmodul (BHKW) für die Eigenstromerzeugung zum Einsatz. Damit können rund 25 Prozent des Stromverbrauchs des Krankenhauses selbst hergestellt werden. Die Abwärme des BHKWs wird komplett für die Wärmeversorgung genutzt. Insgesamt spart die neue Heizanlage nichtnur 740 Tonnen CO2 pro Jahr, sondern auch 2,5 Millionen kWh Energie. Dies entspricht dem durchschnittlichen jährlichen Verbrauch von ca. 100 Vier-Personen-Haushalten.


"Kein finanzielles Risiko bei der Neuplanung unserer Heizungsanlage, das gibt uns Sicherheit in unserer Planung und Spielraum für andere Investitionen."